Waschmaschine Test

Jeder braucht sie, jeder kennt sie. Sie macht unseren Alltag ein bisschen einfacher und unsere Wäsche wieder sauber: Die Waschmaschine. Der Waschmaschinen Test 2015 vergleicht die besten Waschmaschinen die im Moment auf dem Markt sind und legt dabei besonderen Fokus auf Strom- und Wasserverbrauch der Maschinen.

Das sind unsere Testsieger

Modell Beko WML 15106 ►► Beko 71643 PTE ◄◄ Bosch WAE283 ECOSiemens IQ 300 WM14E425
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Bewertung5Sterne-Bewertung4sterne-Bewertung4sterne-Bewertung4sterne-Bewertung
Schleuderzahl1000 UpM1600 UpM1400 UpM1400 UpM
Wasserverbrauch9900 Liter9020 Liter10686 Liter10686 Liter
Energieverbrauch168 kWh171 kWh165 kWh165 kWh
Fassungsvermögen5 Kg7 Kg7 Kg7 Kg
Merkmale----
PreisCa. 250€Ca. 350€Ca. 380€Ca. 430€


Wie funktioniert eine Waschmaschine?

Früher mussten wir unsere Wäsche mit einem Waschbrett reinigen, das war mühsam und nicht annähernd so effizient wie mit einer modernen Waschmaschine. Die neusten Modelle können sogar mit unseren Smartphones verbunden werden, damit der Start genau geplant werden kann oder der Status der aktuellen Ladung überwacht werden kann. Der technische Fortschritt bringt immer mehr Sensoren und Überwachungssysteme in die Geräte und hilft so Fehler zu finden, Waschmittel exakt zu dosieren und den Inhalt der Waschtrommel automatisch zu bestimmen.

Trotz all der Technik bleibt das Prinzip der Waschmaschinen simpel: Dreckige Wäsche wird in die Trommel geladen, Waschpulver oder Tabs werden zugegeben, das Waschprogramm ausgewählt und schon geht es los. Das Wasser aus der Leitung strömt durch die Waschmittelschublade und bringt das Reinigungsmittel so in den Innenraum der Maschine. Durch Drehbewegungen entlang und entgegen des Uhrzeigersinns wird die Wäsche gewaschen. Nach einigen Durchgängen mit und ohne Waschmittel wird die Wäsche geschleudert, bei Geschwindigkeiten von über 1200 Umdrehungen pro Minute wird das verbleibende Wasser aus der Wäsche herausgedrückt und abgepumpt.

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Das Prinzip hat sich über die Jahrzehnte nicht grundlegend verändert, sondern wurde lediglich in vielen Aspekten verbessert. Etwa durch die Zugabe von Weichspüler, der unsere Wäsche weicher macht. Trocknet Wäsche an der Luft, wird sie hart und spröde, gerade bei Handtüchern fällt es besonders auf. Weichspüler hilft diesen Effekt zu minimieren und macht Handtücher geschmeidig, wenn sie die Wäsche im Anschluss in einen Trockner geben, können sie sich den Weichspüler sparen, der Waschmaschinen Test zeigt: Auch ohne die Zugabe von Weichspüler werden Handtücher im Trockner flauschig weich.

 

Worauf muss ich beim Waschmaschine Test achten?

Wer vor der Entscheidung steht, eine Waschmaschine anzuschaffen muss sich vorher über einige Dinge klar werden. Der Waschmaschinen Test zeigt die wichtigsten Merkmale auf und berät Kunden darüber, welche Faktoren für sie besonders wichtig sind.

Hier mal eine kurze Übersicht über Dinge die man beim Kauf im Auge behalten sollte. Im Anschluss werden wir jeden Punkt gesondert erläutern:

  • Wasserverbrauch
  • Stromverbrauch
  • Max. Schleuderzahl
  • Fassungsvermögen
  • Programme
  • Lautstärke
  • Aqua Stop
  • Intelligente Systeme

 

Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch ist im Test ein entscheidender Faktor. Hier in Deutschland haben wir große Wasservorräte die uns so schnell nicht ausgehen werden, dennoch wird Wasser als eine wertvolle Ressource angesehen, die nicht verschwendet werden sollte. Im Durchschnitt liegt der Wasserverbrauch bei den getesteten Waschmaschinen bei 9.000-11.000 Litern pro Jahr.

Der Wasserverbrauch wird auf das Jahr hochgerechnet, damit der Kunde die unterschiedlichen Modelle besser vergleichen kann. So mag ein Unterschied von 10 Litern pro Waschgang vielleicht nicht direkt auffallen, aber über ein Jahr kann so ein Mehrverbrauch von 2.000 Litern entstehen. Um diese Unterschiede deutlich zu machen, wird mit knapp 200 Waschgängen pro Jahr gerechnet.

Die Trommelgröße, bzw. das Fassungsvermögen macht beim Wasserverbrauch einen großen Unterschied. Große Mengen Wäsche benötigen mehr Wasser, da die absolute Menge an Schmutz höher ist. Um diesen aus der Wäsche zu lösen braucht es Waschmittel und Wasser. Alte Waschmaschinen verbrauchen oft gut das doppelte an Wasser, was eine neue Waschmaschine im Test verbraucht. Wer noch mit einem sehr alten Gerät arbeitet, sollte möglichst schnell über einen Wechsel nachdenken.

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Ein Wechsel von einem alten Modell auf ein aktuelles kann sich schon innerhalb weniger Jahre rechnen, da weniger Wasser und Energie aufgewendet werden müssen, wobei der Stromverbrauch durch die geringere Menge Wasser gesenkt wird. Der Wasserverbrauch macht bei neuen Maschinen nur ein paar Euro pro Jahr aus. In den letzten Jahren ist der Wasserverbrauch der Menschen in Deutschland so weit zurückgegangen, dass Kanalisationen vielerorts schon zwangsgespült werden müssen, da die natürliche Durchflussmenge bei weitem nicht mehr ausreicht um alle Rückstände wegzuspülen.

 

Stromverbrauch

Was die Kosten wirklich in die Höhe treibt, ist der Stromverbrauch der Maschine. Im Waschmaschine Test wird jede Maschine mit dem Stromverbrauch angegeben. Die Energieeffizienzklasse gibt einen guten Überblick für die erste Orientierung. Im Test liegt der durchschnittliche Energieverbrauch bei rund 170 Kilowattstunden pro Jahr. Bei einem Preis von 0,24 Euro pro Kilowattstunde belaufen sich die jährlichen Stromkosten so auf rund 40 Euro. Dafür übernimmt die Waschmaschine die ganze Arbeit und gibt uns die Freiheit andere Dinge zu tun.

Auch beim Stromverbrauch gilt, dass alte Waschmaschinen gerne das doppelte an Strom verbrauchen, da viel mehr Wasser erhitzt werden muss und die Technologie noch nicht so effizient war. Der Strompreis ist ein wahrer Kostentreiber im Haushalt. Innerhalb der letzten Jahre hat sich der Strompreis nahezu verdoppelt. Die Energiewende fordert ihren Tribut und zwingt uns alle so zu einem vernünftigeren Umgang mit Energie.

Die besten Geräte im Waschmaschinen Test, etwas von Bosch oder Miele haben ihren Stromverbrauch auf unter 140 kWh pro Jahr senken können.

 

Max. Schleuderzahl

Der Schleudergang ist das Finish eines Waschgangs. Verbliebendes Wasser wird durch eine Rotationsbewegung aus der Wäsche gepresst. Durch die Fliehkräfte kann das Wasser aus der Wäsche herausgedrückt werden, passiert dann die Trommel und wird anschließend abgepumpt.

Desto schneller sich die Trommel dreht, desto trockener kommt die Wäsche im Anschluss aus der Maschine. Ein Minimum von 100 UpM erreicht jede Maschine im Test. Die absolute Spitze bilden die hochpreisigen Modelle mit Schleuderzahlen von über 1600 UpM. Die Wäsche ist nach dem Schleudergang fast trocken und muss nicht mehr lange im Trockner oder auf der Wäscheleine verweilen.

Gerade wenn man seine Wäsche in der Wohnung, auf einer Wäscheleine oder dem Wäscheständer trocknet, sind hohe Schleuderzahlen von Bedeutung. Feuchtigkeit in geschlossenen Räumen führt gerade im Winter häufig zu Problemen mit Schimmel. Wem also keine andere Wahl bleibt, als die Wäsche in seiner Wohnung zu trocknen, der sollte sich nach einem Gerät mit einer hohen UpM umsehen.

Nicht immer ist eine hohe Schleuderzahl wirklich gut für die Wäsche, gerade empfindliche Stücke wie Hemden und Blusen sollten nicht so stark geschleudert werden, da sich hier mehr Falten bilden als sonst. Außerdem steigt auch die Belastung für das Gewebe, empfindliche Wäsche daher bitte immer mit niedriger Umdrehungszahl schleudern.

 

Fassungsvermögen

Nichts ist ärgerlicher als über die Woche die Wäsche nach Farbe und Stoff zu sortieren um dann feststellen zu müssen, dass die Maschine gar nicht so viel in einem Durchgang waschen kann. Für kleine Haushalte mit ein oder zwei Personen reicht ein Fassungsvermögen bis 5kg in der Regel aus. Familien mit Kindern sollten eine Maschine mit 6 bis 8 Kilogramm wählen. Und für sehr große Haushalte empfiehlt sich eine Ladungsgröße von 9-12 Kilogramm.

Das richtige Fassungsvermögen ist wichtiger, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Ist die Maschine zu groß und wird nie ganz gefüllt, verschwendet man Wasser und Strom. Ist die Trommel aber zu klein, muss deutlich häufiger gewaschen werden, was auf Dauer sehr nervig werden kann.

Eine Zwischenlösung bieten Waschmaschinen mit Mengenautomatik, ähnlich wie bei modernen Spülmaschinen erkennt das Gerät eigenständig wie viel Wäsche sich in der Trommel befindet und passt die Wassermenge dementsprechend an die Menge an. So kann auch mit einer größeren Maschine effizient gewaschen werden.

 

Waschprogramme

Welche Waschprogramme brauche ich? Muss ich wirklich all diese Spezialprogramme haben, oder reicht auch eine normale Ausstattung? In einer durchschnittlichen Familie wird meist das Programm für Koch und Buntwäsche genutzt - bei 30-40 Grad werden die meisten Textilien dank neuer Waschmittel sauber.

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Wichtig und nützlich sind vor allem Kurzprogramme, Feinwäsche, Hygieneprogramme und spezielle Waschprogramme zum Waschen von Business Kleidung. Gerade bei Sportlern fällt sehr viel Wäsche an, die oft nur minimal verschmutzt ist. Mit einem Kurzprogramm werden Synthetik Fasern ebenfalls sauber und stehen schneller wieder zur Verfügung. Muss es gerade besonders schnell gehen und Sie brauchen die Hose noch am gleichen Abend für die Party? Auch da ist das Kurzprogramm eine gute Wahl, meist sind unsere Sachen nicht wirklich verschmutzt, müssen lediglich etwas aufgefrischt werden.

Feinwäsche Programme helfen besonders empfindliche Kleidungsstücke nicht zu beschädigen. Gerade Unterwäsche und Textilien aus Seide sollten im Schonmodus gewaschen werden.

Neuartige Programme wie das für Business Wäsche erleichtern dem Anwender das Bügeln im Nachgang. Nach der Wäsche wird die Wäsche besonders schonend geschleudert, das beugt Falten vor. Auf Wunsch kann die Maschine die Wäsche noch weiter in Bewegung halten, so bleibt die Wäsche immer in Bewegung und bekommt noch keine ausgeprägten Falten. Einige Maschinen bieten sogar einen Dampfgenerator auf, dieser erzeugt Wasserdampf, ähnlich wie beim Bügeln sorgt er für die Glättung der Wäsche und soll so das Bügeln fast überflüssig machen.

Auch spezielle Fleckenprogramme gibt es mittlerweile. Hier kann zuvor auf dem Display eingestellt werden, wodurch die Wäsche verschmutzt wurde, und die Maschine kümmert sich im Anschluss um den Rest - ziemlich beeindruckend.

 

Lautstärke

Wer seine Waschmaschine bei sich in der Wohnung stehen hat, wird eine leise Waschmaschine zu schätzen wissen. Im Keller des Hauses oder gar dem Waschkeller fällt es kaum auf, wenn die Waschmaschine sich in den Schleudergang begibt. Leider hat nicht jeder Haushalt die entsprechenden Räumlichkeiten, so muss die Waschmaschine in der Realität auch mal in der Küche oder dem Badezimmer stehen. Wer jetzt noch gegen Abend ein Maschine Wäsche anstellen will, braucht eine flüsterleise Maschine, oder es gibt Ärger im Haus.

Gerade die hochwertigen Modelle werben mit einer reduzierten Geräuschentwicklung. Direkt angetriebene Wäschetrommeln reduzieren Geräusche und Vibrationen auf ein Minimum.

Aquastop http://de.wikipedia.org/wiki/Aquastop

Das wohl denkbar größte Unheil, das eine Waschmaschine anrichten kann: Ein Wasserschaden. Unbemerkt verliert der Schlauch die Integrität und Wasser tropft ungehindert auf den Boden. Im schlimmsten Fall sind die Bewohner der Wohnung nicht zuhause und der Nachbar eine Etage tiefer bemerkt das von der Decke tropfende Wasser erst als es schon zu spät ist.

So weit muss es nicht kommen. Moderne Maschinen im Test verfügen über ausgeklügelte Aquastop Systeme, die das Wasser dahin bringen wo es gebraucht wird: In der Maschine. Man unterscheidet zwischen Systemen die nur aus einem speziellen Schlauch bestehen und solchen die auch mit einer Bodenwanne ausgestattet sind. Ein Aqua Stop Schlauch besteht im Grunde aus einem elektrischen Wasserventil und einer zweiten Hülle um den eigentlichen Wasserschlauch herum.

Das Ventil wird elektrisch geöffnet, wenn die Maschine Wasser benötigt. In der übrigen Zeit ist das Ventil geschlossen und lässt kein Wasser in den Schlauch gelangen. Gerade während Urlauben und anderen Phasen der Abwesenheit schützt diese Methode. Die zweite Hülle des Schlauches ist ein zusätzlicher Schutz, falls der innere Schlauch mal platzen sollte. Die Hülle hält das Wasser und ein Sensor meldet den Bruch der Maschine sowie dem elektrischen Ventil, das sofort die Wasserzufuhr unterbricht.

Weiterhin sind viele Waschmaschinen auch mit einem Watercontrol-System ausgestattet. Eine Bodenwanne fängt austretendes Wasser auf und ab einem gewissen Wasserstand wird ein Schwimmschalter ausgelöst, der das Zulaufventil steuert. Wird die Grenze erreicht, stoppt der Wasserfluss und ein Überschwemmungsschaden wird effektiv verhindert.

 

Intelligente Systeme

Die Hersteller lassen sich immer neue Systeme und Finessen einfallen. Waschmittel kann automatisch dosiert werden, die Maschine erkennt den Füllstand der Trommel, ein Timer schaltet das Gerät zur gewünschten Zeit ein und Waschtrockner waschen die Wäsche im ersten Durchgang und trocknen sie danach direkt.

Im Zuge der elektronischen Vernetzung erhalten auch Waschmaschinen eine Anbindung an das hauseigene Wlan Netzwerk, damit sie ihrem Besitzer alle nötigen Daten auf das Smartphone schicken können. So können Geräte von der Ferne aus gestartet  werden und der aktuelle Fortschritt überwacht werden. Wem das nicht geheuer ist, kann auch auf eine ganz normale Waschmaschine zurückgreifen. Die meisten Erweiterungen in diese Richtung sind nur Spielerei und können durch einen einfachen Timer ersetzt werden.

Wer sich jetzt durch alle Punkte gekämpft hat, der weiß worauf es beim Waschmaschine Test ankommt. Zusammengefasst sollte man auf die richtige Größe, den Energieverbrauch, die Lautstärke und die Programme achten. Aquastop ist ein absolutes Muss, außer die Maschine steht in einem Keller direkt neben einem Abfluss, dann könnte man vielleicht eine Ausnahmen machen. Aber gerade in Mietwohnungen kann einen das System vor unangenehmen finanziellen Folgeschäden bewahren.

Sollte ich meine Waschmaschine online bestellen?

Gerade bei Waschmaschinen sind sich viele unsicher, ob man nun online bestellen sollte oder lieber beim örtlichen Fachhandel. Warum ist die Unsicherheit hier so groß? Ausprobieren können sie das Gerät im Fachhandel nicht, lediglich ansehen und anfassen - das wars dann aber auch schon. Je nach Fachhandel müssen sie für den Transport extra zahlen, beim Onlinehandel sind Versandkosten in den meisten Fällen inbegriffen. Auch Aufstellung und Anschluss können online veranlasst werden.

Sie wissen nicht wohin mit dem alten Gerät? Kein Problem, bei der Onlinebestellung einfach die Altgeräteentsorgung bestellen und die Monteure stellen die neue Maschine auf und nehmen das alte Gerät gleich wieder mit. Im Falle eines Defektes in der Garantiezeit ist der Händler für den Rückversand verantwortlich, meist kommt eine Spedition vorbei um das Gerät abzuholen oder es wird ein Fachmann zu ihnen nach Hause geschickt, der sich den Fehler etwas genauer ansieht.

Das wohl gewichtigste Argument ist der Preis bzw. die Preistransparenz. Im Internet findet man schnell einen Überblick und kann Preise vergleichen. In Einzelhandel ist man oft dem einzelnen Händler ziemlich ausgeliefert und kann nicht wirklich vergleichen. Da der Einzelhandel nicht so sehr dem Preisdruck ausgeliefert ist, liegen die Preise hier etwas höher.

 

Hersteller

Zu den bekanntesten Waschmaschinen-Herstellern zählen Miele, Bauknecht, AEG, Bosch, Samsung, Groenje, Beko, Siemens, LG, Whirlpool und Bomann. Wobei es noch andere Hersteller gibt, sind dies die bekanntesten von allen.

Das deutsche Traditionsunternehmen Miele ist noch immer für seine herausragenden Produkte bekannt und verspricht Qualität auf einem neuen Level. Bosch ist der führende Hersteller für Elektrowerkzeuge, außerdem auch tätig als Automobilzulieferer. Auch Bauknecht, AEG und Bomann haben deutsche Wurzeln, sind mittlerweile aber internationale Konzerne.

 

Flüssigwaschmittel oder Pulver?

Die Frage des richtigen Waschmittels beschäftigt viele Käufer von Waschmaschinen. Früher hatten Flüssigwaschmittel einen schlechten Ruf, im Vergleich mit herkömmlichen Waschmitteln in Pulverform konnten flüssige Waschmittel nicht die gleiche Leistung erreichen. Nach weiteren Jahren der Entwicklung sind Flüssigwaschmittel in den meisten Bereichen auf einem gleichen Level angekommen.

Lediglich bei Vollwaschmitteln sollte man auf Waschmittel in Pulverform zurückgreifen, da Bleichmittel und manche Hilfsstoffe in Flüssigwaschmittel nicht enthalten sind, da sie in flüssiger Form schlichtweg nicht stabil bleiben.

Wenn es um die Dosierung und Anwenderfreundlichkeit geht, liegen flüssige Waschmittel vorn. Keine Dosierkappe mehr oder Pulverreste in der Waschmittelschublade, die Flüssigkeit wird restlos aus dem Dosierfach ausgespült und direkt in die Wäsche eingearbeitet.

 

Probleme mit der Waschmaschine

Die Wäsche riecht nicht frisch gewaschen sondern muffig

Wenn die Wäsche nicht mehr sauber riecht kann das an Ablagerungen in der Maschine liegen. Die Fehlerbehebung ist relativ einfach und kann selber durchgeführt werden. Als erstes sollte ein Waschgang mit der höchst möglichen Temperatur durchgeführt werden. Typischerweise sind das 95°C. Bei hohen Temperaturen werden Bakterien abgetötet die für die Geruchsbildung verantwortlich sein können.

Wenn das nicht hilft, gibt es im Drogeriemarkt noch spezielle Waschmaschinenreiniger. Das ist im Prinzip ein Reiniger für die Waschmaschine selbst. Besonders kraftvoll wirkt er auch in den nicht sichtbaren Bereichen der Maschine und entfernt Bakterien sowie Ablagerungen.

Wenn das Problem dadurch behoben wurde, sollten sie die Waschmaschine nach jedem Waschgang geöffnet lassen. So trocknet Restwasser aus und den Bakterien wird der Lebensraum genommen. Waschmittelschublade und Flusensieb sollten ebenfalls gereinigt werden. Zusätzlich sollten Sie in regelmäßigen Abständen eine Maschine auf 95°C waschen.

Wäsche wird nicht richtig sauber

Wenn die Wäsche nicht richtig sauber wird, kann das viele Ursachen haben. Der Wasserzulauf könnte verstopft sein und die Maschine bekommt nicht genügend Frischwasser um den Schmutz aus der Wäsche zu lösen

Zu wenig oder falsches Waschmittel wurde verwendet. Gerade bei schwereren Verschmutzungen muss ausreichend Waschmittel verwendet werden.

Maschine zu schwer beladen. Wenn die Wäsche regelrecht in die Maschine "gestopft" wurde, dann ist sie überladen. Die Reinigungslauge kommt nicht mehr an alle Stellen heran und der Schmutz kann nicht gelöst werden.

Das Wasser wird nicht abgepumpt

Wenn das Wasser nach dem Waschen nicht abgepumpt wird, kann eine Verstopfung im Abwasserschlauch vorliegen. Schon ein Knick kann so eine Engpass erzeugen, der die Maschine am abpumpen hindert.

Falls dies nicht der Fall ist und beim Abpumpen keine Geräusche entstehen, ist die Schmutzwasserpumpe vermutlich defekt. Ein Fall für den Servicetechniker.